Einige Gedanken aus dem ersten Buch:


«Lassen Sie uns aus dem Gefängnis des Systemdenkens hinausgehen wie Platon in seinem Gleichnis aus der Höhle! Ein System ist immer etwas vom Menschen Geschaffenes und Totes, sich selbst Überlebtes, weil es vom Natürlichen abweicht, wir werden nicht ein System durch ein anderes ersetzen, sondern ein lebendiger Organismus des wahren Wissens wird entstehen.»

«Es ist logisch anzunehmen, dass wir mit bestimmten wissenschaftlichen Methoden zu Erkenntnissen gelangen. Nach aktuellem Stand können wir mit den heutigen Methoden jedoch lediglich räumliche Phänomene bis zu einem gewissen Grad durchschauen. Für alles, was darüber hinaus geht, werden Denkmodelle kreiert, wohl wissend, dass durch sie die realen Prozesse nicht beschrieben werden können, dass sie höchstens ein trübes Abbild von ihnen sind. Diese Modelle sind wie ein Tappen im Dunkeln, wie ein Erratenwollen des nicht Fassbaren, wie das Erfühlen einzelner Gliedmassen eines unsichtbaren Körpers, der in Wahrheit ein Elefant ist. Diese Vorgehensweise geschah in der zu Ende gehenden Entwicklungsepoche mit bestem Wissen und Gewissen, war unumgänglich und hatte daher seine volle Berechtigung. Die Wissenschaft hatte jedoch immer den Anspruch, sich selber in Frage zu stellen, um eben jeweils der bestmöglichen Vorgehensweise zur Erkenntnisgewinnung Platz einzuräumen, und deswegen möchte ich zeigen, dass es zu dieser bisherigen, anerkanntermassen unzulänglichen Methode eine Alternative gibt, dass nun wahre Erkenntnishaftigkeit den ihr gebührenden Platz einnehmen kann, um alles Trübe, Schemenhafte und Verzerrte zu klären.

Reine Beschreibung und Interpretation der räumlichen Realität und noch so komplexe Denkmodelle können niemals zum Ursprung wahren Wissens führen. Denn die Wahrheit geht über das Materielle hinaus und liegt im Geistigen begründet.»

«In diesem Buch möchte ich Ihnen vor Augen führen, dass die von der modernen Wissenschaft angewandte grundsätzliche Methode und die aus ihr entstandene Vielfalt von Methoden FEHLERHAFT sind und dass die daraus resultierenden Erkenntnisse nicht durchweg wahr sind. Darüber hinaus möchte ich Ihnen den «neuen Weg» aufzeigen oder genauer gesagt die neue wissenschaftliche Basismethode (...).»

«Ich behaupte, dass als Ausgangspunkt der Betrachtung auf dem Weg zum wahren Wissen das echte, wahre PHÄNOMEN stehen sollte! Des Weiteren ist es zweifellos notwendig, dieses Phänomen zu beobachten, wobei der Wahrnehmung eine zentrale Rolle zukommt. Jede einzelne Wahrnehmung gebiert einen ganz bestimmten logischen Gedanken, der wiederum zu einem weiteren logischen Gedanken führt.

Weiterhin behaupte ich, dass jede Wahrnehmung ein absolut wahres Wissen ist und jeder folgerichtige Gedanke, der aus dieser Wahrnehmung hervorgeht, ebenso ein absolut wahres Wissen ist.

Sicherlich fällt es Ihnen nicht schwer zu verstehen, dass dies der einzig richtige Weg wäre, zu wahrem Wissen zu gelangen, sofern die WAHRNEHMUNG und das DENKEN tatsächlich verlässliche Instrumente sind. Aus der Sicht des heutigen wissenschaftlichen Denkens bestehen bei beiden jedoch gewisse Unzulänglichkeiten, weswegen sie nicht als sichere Instrumente akzeptiert werden.»

«Ich behaupte, dass die Wahrnehmung uns nicht in die Irre führt und wir ihr absolut vertrauen können. Und ebenso kann das Denken als absolut zuverlässig betrachtet werden. Die Unzulänglichkeit liegt nicht im Instrument, sondern im Subjekt, d.h. im Menschen selbst als Wahrnehmender und Denkender. Genau so wie nur mit gestimmten Musikinstrumenten in einem Orchester gespielt wird, so kann auch im Denken und im Wahrnehmen nur mit ihren klaren, ausgereiften Formen bei der Erkenntnisgewinnung vorgegangen werden.»

«Unter anderem möchte ich zeigen, dass beim bisherigen wissenschaftlichen Denken (wie auch bei der Meinungsbildung im Alltag) gewisse logische Fehler gemacht werden, nicht anders als die Fehler in einem Computerprogramm oder Betriebssystem. Ich werde Ihnen am Beispiel des Magneten zeigen, welche logischen Fehler dabei gemacht werden können. Mit diesem Beispiel möchte ich eine der wichtigsten Aufgaben der Wissenschaft deutlich machen, nämlich auf die klare Grenze des im Räumlich-Materiellen Erkennbaren hinzuweisen und in einem zweiten Schritt, ab wann und wie diese Grenze ins Nichträumlich-Nichtmaterielle zum Geistigen hin überschritten wird.»

«Um den konkreten Unterschied in der Vorgehensweise zu veranschaulichen, erkläre ich an dem transparenten Beispiel des Dreiecks, wie man auf nicht empirische Art zu dem Wissen gelangt, dass die Summe der inneren Winkel bei jedem Dreieck 180° beträgt.»

«Das augenscheinlich Subjektive des Wissenschaftlers selbst darf jedoch keinesfalls ausgegrenzt werden, sondern muss in zweierlei Hinsicht ernsthaft berücksichtigt werden. Jeder Wissenschaftler, durch den neue Entdeckungen und Erkenntnisse in die Welt gekommen sind, war und ist immer ein konkreter Mensch. Und die Welt wirkt auf den Menschen. Jeder Mensch nimmt auf verschiedene Weise diese Wirkungen der Welt auf und ist fähig, diese auf unterschiedliche Weise zurückzuspiegeln, den anderen Menschen seine Sichtweise zu vermitteln und zur Verfügung zu stellen, d.h. der Wissenschaftler darf sich selbst nie als Faktor seiner Betrachtung ausser Acht lassen oder vernachlässigen. Der Wissenschaftler selbst ist ein Instrument der Wissenschaft, das er sehr gut kennen und beherrschen muss, tatsächlich ganz im Sinne von «Erkenne dich selbst», wie es schon in der Antike proklamiert wurde. Jeder muss herausfinden, durch welches Fenster er in die Welt schaut - das jeweils einem der 12 verschiedenen Weltanschauungen entspricht -, und ebenso herausfinden, was diesseits des Fensters ist - also in welcher der 7 Seelenstimmungen er sich befindet. Die jeweilige Seelenstimmung bezieht sich dabei auf diesen bisher nicht genauer fassbaren subjektiven Zustand und Einfluss des Beobachters im Experiment, wie es auch in der Quantenmechanik zum Thema gemacht wurde.

Interessanterweise findet die Suche nach den Ursachen aller Wirkungen immer noch in der Materie statt, und das gilt sogar für das noch junge Gebiet der Quantenphysik, die von vielen als Rettung angesehen wird.»

«Was ist das Einzige, das etwas Anderes in Bewegung versetzen kann? Wir erinnern uns: Lediglich eine bestimmte Kraft ist in der Lage, etwas in Bewegung zu setzen! Und woran erkennt man, dass eine Kräftewirksamkeit vorhanden ist? Allgemeiner Lehrsatz: Kraft ist eine Einwirkung, die einen Körper verformen und/oder in eine Bewegung bringen oder in seiner Bewegung verändern (beschleunigen, verzögern, Richtung ändern) kann. (…) Das heisst, eine bestimmte Kraft muss die ferromagnetischen Objekte in Bewegung gesetzt haben, aber keineswegs der Magnet als Materie selbst, denn Materie kann nicht Materie bewegen.»

«Was wissen wir über Materie? Wir kennen drei Zustände der Materie: fest, flüssig und gasförmig. Kraft ist keines von allen drei. Wenn wir im Rahmen der Naturwissenschaft, des räumlichen Denkens, bleiben wollen, müssen wir also zugeben, dass Kraft keine Materie ist, d.h. sie ist kein räumliches Phänomen, sondern nur etwas, das sich im Raum offenbart, im Raum vorfindet, sich zeigt. Kraft ist nicht Raum und befindet sich nicht im Raum, sondern ist etwas, das sich in irgendeiner Weise im Raum manifestiert bzw. offenbart. Wenn wir auf diese Weise denken, stossen wir unweigerlich an die Grenze des naturwissenschaftlichen Denkens. Wenn wir jedoch verstehen wollen, was Kraft ist, ist es notwendig, dass wir die Grenzen des naturwissenschaftlichen, räumlichen Denkens verlassen müssen. So finden wir uns plötzlich im Nicht-Raum wieder.»

«So wie die Menschheit den Verursacher aller Prozesse sucht, fragt sich auch Goethes Faust, was die Welt im Innersten zusammenhält.

«Dass ich erkenne, was die Welt

Im Innersten zusammenhält,

Schau‘ alle Willenskraft und Samen,

Und tu’ nicht mehr in Worten kramen.»

Wir können die Kraftwirkungen und Willensäusserungen und die durch sie hervorgerufenen Veränderungen in der Materie und allem Lebendigen beobachten. Wir wissen, dass es nicht Materie ist, die wirkt, dass es etwas Nichtmaterielles sein muss (…).»

«Damit kein neues Missverständnis entstehen: der Materialismus als eine von zwölf Weltanschauungen ist wie alle anderen in sich logisch, stimmig und schlüssig und hat seine volle Berechtigung. Das Irreführende, Verzerrende des heutigen Systemdenkens ist nicht die materialistische Weltanschauung an sich, sondern die Tatsache und Gewohnheit, es auch dort wie ein Krebsgeschwür wuchern zu lassen, wo es nicht anwendbar ist, in der Welt der Ideen, der Welt der Wesenheiten, der Welt der Kräfte…»





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