Einige Kerngedanken aus dem fünften Buch:


«Der wirkliche Erinnerungsprozess läuft also folgendermassen ab: Das Subjekt des Erinnerns ist das «Ich», seiner wahren Bedeutung nach der Mensch in seiner Selbst-Wahrnehmung als eigentlicher geistiger individueller Kern seiner ewigen göttlichen Seele. Um sich an etwas Bestimmtes zu erinnern, geht - in den meisten Fällen dem Menschen unbewusst - das «Ich» in die Zeit und in die Situation zu dem Phänomen, woran der Mensch sich erinnern möchte, wobei das «Ich» die notwendigen Bestandteile des Wahrnehmungskräfteleibes (nicht den ganzen) mitnimmt. Nach der dort aufgefundenen Wahrnehmung kehrt das «Ich» mitsamt den dazu benötigten Wahrnehmungskräftebestandteilen in den physischen Körper zurück. Gegebenenfalls kann der Mensch nun, z.B. in einem Gespräch, von dem Wahrgenommenen erzählen. Im Gegensatz zu Erinnerungen im Alltag, in dem der Mensch sich oft nicht im Zustand des Aufgelöstseins befindet, ist der Zweck von spirituellen Rückführungen gerade, Erinnerungen wachzurufen, die tiefer liegen und unverzerrt sind. Solche Erinnerungen (die oft aus Vorleben stammen, wie weiter oben im Buch beschrieben) sind jedoch nicht absichtlich herbeiführbar wie im menschlichen Zustand der Seele. Um an sie zu gelangen, ist die Führung unseres jeweiligen Schutzengels zu den entsprechenden Wahrnehmungen unabdingbar, um nicht bei Erinnerungen zu landen, denen der Mensch in der momentanen Situation nicht gewachsen ist, und damit er geschützt bleibt. Und um die tiefer liegenden Erinnerungen unverzerrt wahrnehmen zu können, ist es wichtig, sich des menschlichen Denkens, Fühlens und Wollens soweit wie möglich zu enthalten. Wie bereits bekannt ist diese Voraussetzung im Zustand der Aufgelöstheit gegeben. Für diesen ist Entspannung wiederum die Grundlage. Tatsächlich geht es in einer Rückführung darum, keinesfalls aktiv nach Erinnerungen zu suchen oder sie zu erzwingen versuchen, indem man anfängt, etwas zu konstruieren, vielmehr sich voll und ganz dem Schutzengel anzuvertrauen, einfach gar nichts zu tun und sich führen zu lassen. Das Beste, was man tun kann, ist, das Gedächtnis ruhen zu lassen, anstatt es anzustrengen.»





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