Die von der Wissenschaft heute verwendete Grundmethode ist nicht fähig, zu wahren Erkenntnissen zu kommen. Sondern kann nur zu Theorien führen, d.h. mehrmals empirisch überprüften starken Vermutungen. Wenn die Wissenschaft nicht in der Lage ist, etwas zu erklären, dann schafft sie konzeptuelle Modellvor-stellungen, mit denen sie Das oder Jenes Phänomen erklären versucht. Sowohl Theorien als auch Modellvorstellungen sind heutzutage sehr viele ausgedacht worden, dass es schon schwer ist, sie alle aufzuzählen. Um nicht unbegründet zu sein, werde ich Ihnen zwei illustrative Beispiele geben.


Das Beispiel mit einem Magneten ist fast jedem bekannt. Wie wird dieser Versuch durchgeführt? Auf den Tisch wird ein ferromagnetisches Objekt, zum Bei-spiel ein Eisennagel gelegt. Daraufhin nähern wir uns dem Nagel mit einem Magneten. Bei einer gewissen Entfernung passiert etwas. Und wenn man hinschaut, was da geschieht, kommt die Wissenschaft zu dem Ergebnis, dass der Magnet den Nagel an sich angezogen hat. Um dieses Phänomen zu erklären, greift sie auf die Modellvorstellung des Magnetfeldes zurück, das letztendlich nicht zur Wahrheit führt, sondern sich nur dadurch noch mehr von ihr entfernt. Und ob der Magnet wirklich einen Nagel anziehen kann, lasst uns genauer überprüfen. Meine Beobachtungen enden damit, dass ich sehe – auf einer gewissen Entfernung vom Magneten kam der Nagel in Bewegung. Die Tatsache, dass der Magnet den Nagel an sich angezogen hat, kann nicht beobachtet werden. Dies wird jedoch von der Wissenschaft behauptet. Was hat tatsächlich den Nagel in Bewegung gebracht, wenn nicht der Magnet, also die Materie? Nur Kraft ist fähig etwas in Bewegung zu bringen, in diesem Fall ist es die magnetische Kraft. Und was ist Kraft? Die Physik beantwortet diese Frage nicht aus dem einfachen Grund: sondern - sie untersucht nur materielle Phänomene. Wenn Kraft nicht fest, flüssig oder gasförmig ist, dann würde es heissen, dass sie keine Materie ist! Die Wissenschaft weigert sich jedoch dies zu erkennen. Dieses Beispiel zeigt, dass nicht der Magnet - in diesem Sinne die Materie den Nagel oder ein anderes ma-terielles Phänomen in Bewegung bringen kann, sondern nur Kraft. Daraus folgt, dass nur das Nichts fähig ist, Materie in Bewegung zu bringen. Dieses Beispiel lässt uns über viele Dinge nachdenken, ebenso stellt es unsere alten Überzeugungen in Frage.


Lasst uns zum zweiten Beispiel gehen. Es ist kein Geheimnis, dass die Summe der inneren Winkel eines Dreiecks 180 Grad beträgt. Wenn wir den experimentellen Ansatz anwenden um dieses Wissen beweisen zu wollen, müssen wir eine gewisse Anzahl der Dreiecke zeichnen. Danach ihre inneren Winkel ausmessen und deren Summe ausrechnen. Egal wie viele Dreiecke wir nehmen, werden wir die-ses Wissen nie beweisen können. Jedoch wenn wir ein einziges Dreieck als ein Phänomen betrachten (wie es in der Geometrie gemacht wird) und auf der Grundlage dieses Phänomens streng logisch unsere Gedanken aufbauen, dann wird es uns möglich sein, zu diesem Wissen zu kommen. Im Allgemeinen wird in der Wissenschaft in den meisten Fällen der experimentelle Ansatz verwendet, in anderen Worten; zuerst wird das Experiment gestellt, die Beobachtungen ge-macht, Messungen in die Tabelle eingetragen (falls sie durchgeführt werden). Danach werden die Ergebnisse der Messungen verglichen, zusammengefasst und zuletzt werden die Schlussfolgerungen gezogen. Auf diese Weise ist es möglich nur zu den mehrmals empirisch überprüften starken Vermutungen zu kom-men. In dem Sinne zu den Theorien, jedoch nicht zu wahren Erkenntnissen. Ich bin mir sicher, um in hundert Prozent des Wissens zu der wahren Erkenntnis zu kommen, ist es notwendig, jeden Gegenstand der Forschung als ein Phänomen zu betrachten, der auf die Wahrnehmung und Denken gestützt ist.


Ich habe ein Buch mit dem Titel "Seid ihr nicht müde von irrtümlichen Vorstellun-gen oder Paradoxien in der modernen Wissenschaft?" geschrieben. In diesem Buch stelle ich im Detail den Sinn der neuen Methode der Forschung vor und sage, dass diese Methode, dieses Werkzeug, dieser Weg uns erlauben wird, die Wahrheit zu erkennen bzw. zu den wahren Gesetzen zu kommen.


Wenn diese neue Methode zur Grundlage der modernen Wissenschaft wird, so ist der Beweis absolut klar und verständlich, dass absolut alles, jede Art von Offenbarung, bestimmten Gesetzmässigkeiten unterliegt. Jene Modellvorstellungen, durch welche versucht wird, dieses oder jenes Phänomen zu erklären, wer-den nicht mehr nötig sein.


Bevor ich meine Darstellung hiermit beende, möchte ich mitteilen, dass ich eine wissenschaftliche Arbeit zu diesem Thema schreiben werde, damit diese neue Methode der Forschung offiziell von der modernen Wissenschaft anerkannt wird.


03. - 04.08.2017                                Pierre Alizé








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Mittwoch, 7. März 2018